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¬ 100 Jahre ZDK

- Als sichere Bank im Strukturwandel sieht der ZDK den Service – unter der Voraussetzung, dass der Betrieb breit aufgestellt ist.
Kurs Normalmarkt
2010 werde die Zahl der Neuzulassungen wieder knapp unter Normalmaß sinken, erwartet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Präsident Robert Rademacher erklärte anlässlich der 100-Jahr-Feier des Verbandes: "Wir rechnen mit 2,7 bis 2,8 Millionen Neuzulassungen." Im Ausnahmejahr 2009 erwarten die Experten rund 3,8 Millionen Neuzulassungen.
Die Umweltprämie habe den 39.100 Kfz-Meisterbetrieben zwar ein Jahr Zeit verschafft, sich auf den Strukturwandel besser einzustellen. Doch werde sich der Trend hin zu weniger, aber größeren Betriebsstätten fortsetzen, wie es in einer Mitteilung hieß. Heute habe ein Unternehmen im Durchschnitt etwa zwei Betriebsstätten, in weiteren zehn Jahren etwa dreieinhalb bis vier Betriebsstätten. Außerdem werde die Gesamtzahl der Betriebsstätten weiter sinken. "Wir gehen davon aus, dass wir von derzeit etwa 19.000 fabrikatsgebundenen Betriebsstätten in den nächsten acht bis zehn Jahren auf eine Zahl von etwa 15.000 bis 16.000 Betrieben kommen werden", so Rademacher.
Der Service sei und bleibe mit jährlich 73 Millionen Serviceaufträgen das Rückgrat des Kraftfahrzeuggewerbes, betonte Wilhelm Hülsdonk, Vizepräsident und Bundesinnungsmeister. Laut dem aktuellen Kundenmonitor 2009 hätten die Verbraucher den Kfz-Meisterbetrieben mit der Note "vollkommen zufrieden" (1,93) ein herausragendes Serviceniveau bescheinigt. Angesichts der zukünftigen Herausforderungen empfahl der ZDK den Betrieben, sich breiter aufzustellen und vom Ölwechsel über Mechanik, Elektronik, Glasreparatur bis hin zur Karosserieinstandsetzung alles anzubieten.
DPF-Förderung wird nicht angenommen
Mit Nachdruck setzte sich Rademacher für eine Verlängerung der Frist bei der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern über den 31. Dezember 2009 hinaus ein. Nach derzeitigem Stand seien noch fast 90 Prozent der insgesamt bereitgestellten 66 Millionen Euro Fördermittel für die Nachrüstung dieser Minderungssysteme beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verfügbar (msh)
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