Die Ausbildungszahlen im Kfz-Handwerk sind im vergangenen Jahr um drei Prozent gesunken. Die Rückgänge seien jedoch wesentlich geringer als im Gesamthandwerk, meldete das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe. Erfreulich sei die erhebliche Steigerung der Qualität der Berufsbewerber, hieß es weiter. Parallel dazu hätten sich die Abbruchquoten deutlich verringert. Insgesamt seien im Jahr 2005 24.205 Bewerber im Kraftfahrzeug-Handwerk neu eingestellt worden, 2004 waren es noch 25.292. Im Beruf des Mechatronikers blieb die Zahl der Neueinstellungen mit 19.994 unterzeichneten Arbeitsverträgen im Vergleich zum Vorjahr (2004: 20.738) stabil. Konstant positiv entwickelte sich der Beruf "Automobilkaufmann" mit 3.739 Neueinstellungen im Jahr 2005. Mit insgesamt 9.803 Auszubildenden habe sich der kaufmännische Beruf des Kfz-Gewerbes als Erfolg erwiesen. 2.502 Lehrlinge wurden im neuen Berufsbild "Fahrzeuglackierer" neu eingestellt. Besonders hervorzuheben sei eine kontinuierliche Verringerung der Abbruchquoten in den vergangenen Jahren, teilte der Verband mit. Während im Jahr 2000 die Abbruchquote noch bei 27 Prozent lag, hätten 2005 nur noch 20 Prozent der Lehrlinge im Kfz-Handwerk ihr Ausbildungsverhältnis frühzeitig beendet. Bei den Kfz-Mechatronikern hätte die Quote lediglich bei 15 Prozent gelegen. Für dieses Berufsbild habe man außerdem wesentlich mehr Berufsbewerber mit einem formell höheren Schulabschluss gewinnen können. So sei der Realschulabschluss (43,5 Prozent) mittlerweile Standard. (stb)
Kfz-Gewerbe: Zahl der Ausbildungsverträge um drei Prozent gesunken
Rückgang "wesentlich geringer als im Gesamthandwerk"/ Abbruchquote deutlich kleiner