Messe: IHM setzt auf Elektromobilität

18.02.2010 10:53 Uhr
Trotz Absage der IHM-Profi könnte sich durch den Themenschwerpunkt Elektromobilität eine Reise nach München und ein Besuch der IHM lohnen.
© Foto: GHM

Die IHM widmet sich in diesem Jahr der Elektromobilität und plant, die sich ergebenden Herausforderungen auf die Zunft darzustellen. Nach Absage der Fachmesse IHM-Profi könnte sich ein Besuch für Kfz-Profis nun dennoch lohnen.

Zwar hatte die Münchener Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) vergangenen November entschieden, die Fachmesse IHM-Profi abzusagen (wir berichteten). Ein Besuch der Internationalen Handwerksmesse (IHM) zwischen 3. bis 7. März 2010 könnte sich für Branchenvertreter dennoch lohnen: Die Messegesellschaft gab bekannt, der Elektromobilität und den Auswirkungen auf das Handwerk darzustellen. Zudem zeigen die Sonderschauen "YoungGeneration – Entdecke Deine Zukunft" und "Berufe rund ums Auto" Einblicke in die Berufsvielfalt des Kfz-Handwerks. Die Veranstalter versprechen ein großes Produkt- und Informationsangebot über alternative und nachhaltige Antriebstechnologien. Auf der diesjährigen Fachtagung des Bayerischen Handwerkstages am Messesamstag (6. März 2010) erfahren Betriebe beim Vortrag "Elektromobilität - eine Perspektive für das Handwerk" Wissenswertes zu den technischen Herausforderungen, politischen Rahmenbedingungen, staatlichen Förderprogramme und neuen Schwerpunkte in der Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerk, hieß es in einer Mitteilung. Weiterführende Informationen zu dem künftigen Kfz-Berufsbild möchte das Kfz-Gewerbe Bayern auf der Leistungsschau "Berufe rund ums Auto" geben. Die Veranstalter möchten die neue Technologie nicht nur theoretisch darstellen, sondern auch praktisch erfahrbar machen. Aus diesem Grund würden etwa "Pioniere aus Bayern zur Mobilität der Zukunft" vorgestellt", wie die GHM meldete. Die Unternehmen elfar-Stalleicher, Smiles und Quantyapar Xwindorf stellen ihre Prototypen auf dem Gemeinschaftsstand der bayerischen Handwerkskammern (Halle A3.135/240) vor. Künftige Zapfsäulen Forscher tüfteln derzeit an verschiedenen Möglichkeiten, strombetriebene Fahrzeuge praxisnah aufzuladen. Einmal wird das so genannte "E-Haus" mitsamt Auto-Ladestation entwickelt, hieß es. Über eine heimische Stromtankstelle gelange Sonnenenergie in die Autobatterie – am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums (Halle A4.325/438) wird der Sportwagens Tesla Roadster "aufgetankt". E.ON Energie (Halle A4.267/368) stellt das seit Juli 2009 mit BMW laufende Pilotprojekt vor (wir berichteten). Auf der Internationalen Handwerksmesse wird an einem MINI E gezeigt, wie einfach der Ladevorgang für E-Mobil-Fahrer aussieht. (msh)

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