Kfz-Landesverbände: Fusion von Rheinland und Pfalz amtlich

30.10.2009 13:10 Uhr
Die Kfz-Landesverbände Rheinland und Pfalz machen künftig gemeinsame Sache.
© Foto: ZDK/Archiv/AHO-Montage

Der rheinländische Verbandsvorsitzende Hans-Werner Norren übernimmt die Präsidentschaft des neu formierten Landesverbandes mit knapp 2.000 Mitgliedern. Sein pfälzischer Amtskollege Peter Ritter wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Zusammenschluss der Kfz-Landesverbände Rheinland und Pfalz ist nach langen Verhandlungen unter Dach und Fach. Am Donnerstag beschlossen die Verbände in einer gemeinsamen Delegiertenversammlung mit nur einer Gegenstimme die Fusion. Das teilte der neue Präsident des Kraftfahrzeuggewerbe Landesverbands Rheinland-Pfalz, Hans-Werner Norren, gegenüber unserem Partnerdienst Autohaus Online mit. Zum Landesinnungsmeister und Vizepräsidenten wurde Christian Pflughaupt, Obermeister der Innung Mainz, ernannt. Präsident und Vorstand seien einstimmig gewählt worden, hieß es. Norren, erst seit Mitte dieses Jahres Vorsitzender des rheinischen Landesverbands, hatte die Fusion in den vergangenen Monaten maßgeblich vorangetrieben und zuletzt die zwölf Innungen hinter sich gebracht. Sein pfälzischer Amtskollege Peter Ritter wurde ebenso wie der rheinländische Vizepräsident Adolf Hess zum Ehrenmitglied des neuen Landesverbandes ernannt. Ritter war 20 Jahre oberster Vertreter der pfälzischen Autohäuser und Werkstätten. Nach Angaben des Verbandsgeschäftsführers Pfalz, Hermann Lorse, soll die neu formierte Standesvertretung satzungstechnisch am 1. Januar 2010 an den Start gehen. Hauptsitz der neuen Organisation mit rund 2.000 Mitgliedern ist Koblenz. Die Geschäftsstellen in Koblenz bzw. Kaiserslautern bleiben vorerst bestehen. Susanna Lange wird laut Norren mindestens bis 30. Juni 2010 als Geschäftsführerin des rheinländischen Verbandsteils tätig sein. Die Vereinigung der beiden Verbände war im März dieses Jahres überraschend gescheitert (wir berichteten). Diese hatte bei einer Abstimmung des Kfz-Gewerbes Rheinland zwar eine Mehrheit, jedoch nicht die erforderliche Dreiviertel-Mehrheit erhalten. Daraufhin waren Landesverbandspräsident Wolfgang Witsch und Landesinnungsmeister Rainer Jung von ihren Ämtern zurückgetreten. Erste Fusionsgespräche gab es bereits 1948. (rp)

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