Britische Wissenschaftler haben ein neues Speicherverfahren für Wasserstoff entwickelt, mit dem Brennstoffzellenautos in Zukunft mehr als 500 Kilometer zurücklegen könnten. Bisher müssten Autos mit Wasserstoffantrieb spätestens nach 300 Kilometern an die Tankstelle, berichtet der "Spiegel" in seiner Onlineausgabe. Das Erreichen einer höheren Reichweite sei essentiell dafür, dass in Zukunft ein Massenmarkt für Brennstoffzellen entstehe. Der Durchbruch sei den Forschern der University of Oxford bei der Schwammtechnik gelungen, bei der Wasserstoff in feste Stoffe geleitet wird. Als Speichermedium diene eine Lithiumverbindung. Die Arbeit könne dazu beitragen, dass Wasserstoffautos innerhalb der nächsten zehn Jahre reif für die Massenproduktion würden. Von einem Test in Autos sei die Lithiumverbindung allerdings noch weit entfernt. Denn die Forscher konnten bislang nur zeigen, dass das Hydrid Wasserstoff freisetzen kann. Das Einlagern von Wasserstoff sei noch nicht gelungen. (ab)
Wissenschaft: Fortschritt in der Wasserstoffspeicherung
Britische Forscher erzielen Durchbruch bei der Schwammtechnik