Durch den beispiellosen Konjunktureinbruch im ersten Quartal 2009 sind in Deutschland wieder deutlich mehr Firmen pleitegegangen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um genau zehn Prozent auf 7.712, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. 272 eröffnete Insolvenzanträge wurden von den Statistikern dem Wirtschaftszweig "Kfz-Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz" zugeordnet, weitere 74 wurden mangels Masse sofort abgewiesen. Wie aus der Bilanz des Statistischen Bundesamts weiter hervorgeht, sind 2.230 Mitarbeiter von Autohäusern und Werkstätten in diesem Jahr bislang von einer Insolvenz betroffen. Laut ZDK sind insgesamt in der Branche im ersten Quartal rund drei Prozent der am Jahresstart registrierten 468.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. (ng/dpa)
Quartalsbilanz: Deutlich mehr Branchenpleiten
Die Zahl der gewerblichen Insolvenzanträge ist im ersten Quartal 2009 sowohl insgesamt als auch in der Branche deutlich angestiegen: 346 Anträge wurden laut Statistischem Bundesamt von Autohäusern und Werkstätten gestellt. Über 2.200 Mitarbeiter sind betroffen.