Einen überdurchschnittlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr hat das deutsche Kfz-Gewerbe im ersten Quartal 2013 hinnehmen müssen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, sank der Erlös um 9,2 Prozent, während im gesamten Handwerk das Umsatzminus 6,5 Prozent betrug. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 betrug das Minus sogar 10,4 Prozent.
Nur das Bauhauptgewerbe hatte einen gleich starken Umsatzrückgang zu beklagen wie das Kfz-Gewerbe. Beide waren Leidtragende der Witterung. Allerdings gab es im ersten Quartal 2012 auch drei Arbeitstage mehr. Weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen sind das Gesundheitsgewerbe (minus 2,1 Prozent), die Handwerke für den privaten Bedarf (minus 2,0 Prozent) und das Lebensmittelgewerbe (minus 0,4 Prozent).
Im Bauhauptgewerbe sank auch die Zahl der Beschäftigten am stärksten (minus 2,1 Prozent). Hier lag der Rückgang im Kfz-Gewerbe (minus 0,6 Prozent) in etwa auf dem Niveau aller Gewerbegruppen (minus 0,7 Prozent). Nur bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und im Gesundheitsgewerbe stieg die Mitarbeiterzahl jeweils um 0,2 Prozent. (ng)