¬ Kommentar
"Bild" Dir Deine Meinung
Liebe LeserInnen,
eigentlich sollte es ja nicht überraschen, dass die Causa Wulff nun auch bis in unsere Branche vordringt und es wäre aus meiner Sicht Realsatire, würde der höchste Mann im Staat ausgerechnet über ein Bobby Car stolpern. Es gibt ja Medienbeobachter, die behaupten, dass die Presse bei ihren Recherchen rund um Schloss Bellevue nur ihrer von der Verfassung zugedachten Aufgabe als vierte Gewalt im Staat nachkomme. Doch nicht nur ich habe meine Zweifel daran, ob insbesondere der die Affäre auslösende Axel Springer Verlag (übrigens nicht zu verwechseln mit Springer Fachmedien!) wirklich diese edlen Motive verfolgte, als er Wulffs Drohanrufe öffentlich machte. Der Journalist Stefan Niggemeier, als Mit-Begründer des "Bildblogs" zugegebenermaßen nicht neutral, hat sich kürzlich dazu interessante Gedanken gemacht.
Seit einigen Tagen beschäftigt mich die Informationspolitik der "Bild" auch in einem anderen Zusammenhang. Wie Sie dieser Meldung entnehmen können, hat der Axel Springer Verlag kein Triumphgeschrei angestimmt, als er den VW-Konzern in einem Markenrechtsstreit vor dem OLG München besiegte. Warum? An der nach wie vor engen Kooperation der beiden Unternehmen kann es meines Erachtens nicht ausschließlich liegen. Am besten, Sie bilden sich selbst eine Meinung. Ich wünsche eine unterhaltsame Lektüre! (ng)
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