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¬ ADAC-Autokosten-Index

- Dem ADAC zufolge sind die Autohaltungskosten hierzulande in den vergangenen zwölf Monaten um 4,1 Prozent gesunken
Autofahren kostet weniger
Die Autohaltungskosten sind in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 4,1 Prozent gesunken. Wie der ADAC meldete ist dieser Rückgang insbesondere auf den niedrigeren Ölpreis und den damit einhergehenden günstigeren Kraftstoffpreisen zurückzuführen. Im Vergleich zum Rekordniveau im letzten Sommer seien die Spritpreise mittlerweile um 15,4 Prozent abgerutscht.
Der Autokosten-Index wird vom Automobilklub vierteljährlich und in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht. In der Aufstellung werden alle Preise rund um das Auto erfasst. In die Berechnung fließen neben den Spritpreisen auch die Kosten für Reparaturen und Inspektionen (plus vier Prozent gegenüber dem letzten Vergleichswert), die Ausgaben für Fahrschulen und die Führerscheingebühr (plus 1,9 Prozent) sowie die Anschaffungskosten für Autos (unverändert) bzw. Motorräder (plus 2,5 Prozent) ein.
Wie auch der Lebenshaltungsindex wurde er letztmals für das Jahr 2005 auf den Basiswert 100 gesetzt. Er rangiert aktuell bei 108,8 Punkten, während sich der Lebenshaltungsindex bei 107,1 Punkten befindet. Damit sind die Autokosten insgesamt zwar höher gestiegen, doch im vergangenen Jahr entwickelte sich der Autoindex freundlicher als die Lebenshaltungskosten. Diese zogen nach Angaben des ADAC um 0,1 Prozent an. (msh)
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