"Karosseriebautechniken gestern und heute" lautet das Thema einer neuen Sonderschau, die vom 14. bis 18. April auf der Leipziger Fachmesse AMITEC ihre Erstauflage erlebt. Unter der Federführung des Sächsischen Landesinnungsverbandes der Karosserie- und Fahrzeugbauer gewähren Meisterschüler und Profis einen Einblick in ihr Handwerk, zeigen Techniken sowie Materialien und erwecken traditionelle Gewerke wie das Stellmacherhandwerk zum Leben. Mit gleich mehreren Unikaten ist die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau aus dem sächsischen Leisnig vertreten. Der Auto Union Rekordwagen vom Typ B stammt aus dem Jahr 1935 und wurde 2006 allein auf der Basis von alten Fotografien nachgebaut. Aus dem gleichen Jahr stammt ein teilweise beblechter Mercedes Benz. Dieses teilrestaurierte Fahrzeug, dessen Traggerüst ein Holzgerippe ist, veranschaulicht die Herstellung der Gemischtbauweise zur Mitte der 1930er Jahre. Ein weiterer Anlaufpunkt der Sonderschau ist die "Lebende Werkstatt", in der gemäß des Mottos der Ausstellung aktuelle und historische Reparatur- und Instandsetzungstechniken vorgeführt und dargestellt werden. (ng)
AMITEC-Sonderschau rückt Karosseriebau in den Fokus
Meisterschüler und Profis geben in Leipzig einen Einblick in ihr Handwerk