Die Performing Rights Society (PRS) – das britische Pendant zur deutschen Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) – hat auf der Insel eine Klage gegen die Werkstattkette Kwik Fit angestrengt. Dies berichtete "Spiegel Online". Der europäische Marktführer, der u.a. in Deutschland die Pit-Stop-Filialen betreibt, soll laut PRS seit 2005 mehr als 250 Urheberrechtsvertöße seiner Mitarbeiter zugelassen haben. Die während der Arbeit von den Mechanikern gehörte Musik sei so laut gewesen, dass es sich um eine unlizensierte öffentliche Aufführung musikalischer Werke gehandelt habe. Die Vorgesetzten der Mechaniker hätten dies unmöglich überhören können. Kwik Fit dagegen argumentiert laut Bericht, dass man bereits vor zehn Jahren den Angestellten den Musikgenuss am Arbeitsplatz verboten habe und der Erwerb spezieller Lizenzen deshalb nicht notwendig sei. Nun muss die Angelegenheit vor Gericht geklärt werden. (ng)
Rechtsstreit: Am Rande: Urheberrechtsklage gegen Pit-Stop-Betreiber
Britische Werkstattkette Kwik Fit soll für unerlaubten Musikgenuss am Arbeitsplatz zahlen