Für die Erneuerung seiner Teststrecken im texanischen Uvalde hat Continental über 1.100 Tonnen Steine aus dem Harz verschifft. Dies sei nötig, um die Fahr- und Messergebnisse aus Texas mit denen aus dem Contidrom in der Südheide nahe Hannover vergleichen zu können, teilte der Reifenhersteller mit. Daher werde in den beiden Testzentren auf denselben Asphaltdecken und Fahrbahnuntergründen gefahren. Das Material dafür komme aus einem Steinbruch im Harz und sei in 860 so genannte "Big Bags", riesige Plastiksäcke mit extremen Tragfähigkeiten, verpackt. Bis September sollen die drei Teststrecken – Nasshandlingkurs, Bremsstrecke und Kurvenhaftung – fertig sein. Bevor aber Testfahrer ihre Runden drehen dürfen, müssen die Straßenbeläge laut Continental noch im Drei-Schicht-Betrieb eingefahren werden. Erst dann seien sie ideal, um im europäischen Winter Sommerreifen testen können. (ab)
Entwicklung: Am Rande: Steine aus dem Harz für Texas
Conti erneuert US-Teststrecken: Gleicher Fahrbahnuntergrund für aussagekräftige Messergebnisse nötig