Einen ungewöhnlichen Weg zur "Förderung alternativer Energien" beschreitet das nordirische Unternehmen O'Neill´s Fuels. Da die Firma mit dem Recyceln von verbrauchtem Öl aus der Gastronomie nur auf eine wöchentliche Kapazität von 5.000 Liter Biodiesel kommt, hat sie nun auch Privatpersonen aufgefordert, sich als Lieferanten von benutztem Bratfett zu betätigen. Wenn Autofahrer beim Tanken einen Eimer mit gebrauchten Fetten oder Ölen zur Zapfsäule bringen, erhalten sie sieben Pence (elf Cent) Rabatt pro Liter. Nicht wenig, wenn man bedenkt, dass in Nordirland Biodiesel mehr als 20 Prozent billiger ist als normaler Diesel, der derzeit immerhin rund 77 Pence (1,16 Euro) kostet. Und anscheinend hat O'Neill´s Fuels Erfolg mit der Kampagne. Inhaberin Tracy O'Neill: "Seit Beginn der Aktion stehen unserer Telefone nicht mehr still." Unser Tipp: Friteuse aus dem Keller holen und ab auf die grüne Insel. Ob sich das für Sie lohnt, müssen Sie allerdings selbst ausrechnen. (od)
Am Rande: Mit der Friteuse nach Irland...
Ein Unternehmen von der grünen Insel tauscht altes Bratfett gegen Biodiesel