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- Vor den Augen des interessierten Publikums präsentierten...
Alte Werte
Allein in Deutschland werden laut Fédération Internationale des Véhicule Anciens (FIVA) mit den etwas mehr als eine Million registrierten Young- und Oldtimern, die älter als 25 Jahre sind, ca. fünf Milliarden Euro jährlich erwirtschaftet. Dabei machen die Klassiker im Vergleich zum gesamtdeutschen Pkw-Bestand von rund 41 Millionen Fahrzeugen lediglich eine kleine Gruppe von knapp zwei Prozent aus, wobei sich hier der Pkw-Klassiker- Bestand auf ca. 660.000 Fahrzeuge beläuft. Der Rest verteilt sich auf Motorräder oder sonstige Fahrzeuge.
Gemäß der FIVA-Erhebung befinden sich von den ca. 660.000 Pkw zurzeit ca. 100.000 in der Restaurierung. Die Dunkelziffer der in Deutschland existierenden Old- und Youngtimer liegt jedoch nach Schätzungen von Branchen- Kennern mit 2,4 Mio. Fahrzeugen noch deutlich höher. Ein Grund hierfür ist, dass nicht alle Fahrzeuge zugelassen sind und meist ihr Dasein in privaten Sammlungen fristen oder auf ihre Wiederentdeckung warten. Experten werden gesucht Es verwundert daher nicht, dass die Restaurierungs-Branche seit Jahren kontinuierlich wächst.
Der Oldtimerboom wird dabei auch von Menschen mitgetragen, die selbst keinen Young- oder Oldtimer besitzen. Dies zeigt sich vor allem an den wachsenden Besucherzahlen der verschiedenen Fachmessen.Trotz des enormen wirtschaftlichen Potenzials des Young- und Oldtimermarktes beklagt die Branche, dass es für die Restaurierung von klassischen Fahrzeugen in Deutschland noch immer keine Ausbildungsverordnung gibt. Hinzu kommt ein enorm hoher Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs in den Restaurierungsbetrieben. Nur die wenigsten Kfz-Fachleute wissen, wo sie sich das nötige Wissen hierfür aneignen können.
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